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Was ist die Flaschenversion?
Trinkt Ihr Baby immer weniger, wendet es den Kopf von der Flasche ab oder wird das Füttern immer stressiger? Dann kann Flaschenaversion vorliegen. Viele Eltern denken zunächst, ihr Baby trinke „einfach schwierig“, aber bei Flaschenaversion entsteht oft Anspannung rund ums Füttern.
Flaschenaversion bedeutet nicht, dass ein Baby stur ist oder keinen Hunger hat. Es ist meist eine Schutzreaktion des Nervensystems, wenn Trinken mit Druck, Anspannung oder negativen Erfahrungen verbunden wird.
Wie entsteht Flaschenaversion?
Bei manchen Babys entwickelt sich Flaschenaversion allmählich. Ein Baby erlebt beim Trinken Anspannung oder Unbehagen und vermeidet das Füttern zunehmend.
- Druck beim Füttern
- immer wieder anbieten
- Fokus auf Milliliter
- unbewusstes Erzwingen
- medizinische Erfahrungen oder Sondenernährung
Auch körperliche Beschwerden können eine Rolle spielen. Zum Beispiel Reflux, Übelkeit, Atemnot oder frühere negative Trinkerfahrungen.
- Refluxbeschwerden
- Frühgeburtlichkeit
- viele Krankenhausaufenthalte
- Überreizung während des Fütterns
- Stress beim Essen und Trinken
Wie sieht Flaschenaversion aus?
Flaschenaversion kann sehr deutlich sein, beginnt aber manchmal auch subtil. Viele Eltern merken zunächst nur, dass das Füttern immer schwieriger wird oder ihr Baby weniger entspannt trinkt.
- sich von der Flasche abwenden
- Weinen während des Fütterns
- die Flasche wegschieben
- nur im Schlaf trinken
- immer kleinere Mengen trinken
- viel Anspannung beim Füttern
- Wütend werden beim Trinken
- Nach ein paar Schlucken aufhören
- Füttern fühlt sich wie Überreden an
- Eltern werden erschöpft oder unsicher
Lesen Sie auch: Signale von Flaschenaversion →
Warum frühes Erkennen wichtig ist
Je länger die Anspannung beim Füttern bestehen bleibt, desto stärker kann sich das Muster verfestigen. Viele Eltern erhalten den Rat, vor allem öfter anzubieten oder durchzuhalten, obwohl dies die Anspannung manchmal sogar verstärkt.
Je früher Sie darauf achten, was Ihr Baby zu sagen versucht, desto leichter ist es oft, Sicherheit und Vertrauen beim Trinken wiederherzustellen.
Sie müssen das nicht alleine herausfinden
Flaschenaversion kann viel Unsicherheit verursachen. Gemeinsam schauen wir uns ruhig das Muster hinter dem Ablehnen an und wie Sie wieder Entspannung beim Füttern zurückbringen können.
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