Anzeichen von Flaschenaversion

Flaschenaversion beginnt oft subtil. Viele Eltern bemerken zunächst nur, dass das Füttern weniger entspannt verläuft oder ihr Baby immer schwieriger trinkt. Manchmal scheint es, als hätte das Baby „keinen Hunger“, während tatsächlich Anspannung beim Füttern entsteht.

Je früher Sie die Signale erkennen, desto leichter ist es oft, das Muster zu durchbrechen, bevor die Anspannung weiter zunimmt.

Häufige Signale

  • sich abwenden, sobald die Flasche erscheint
  • die Flasche wegschieben
  • während des Fütterns weinen
  • wütend werden beim Trinken
  • viel Anspannung beim Füttern
  • nur im Schlaf trinken wollen
  • immer kleinere Mengen trinken
  • nach ein paar Schlucken aufhören
  • Füttern fühlt sich wie Überreden an
  • plötzlich weniger Interesse an der Flasche

Trinken im Schlafmodus

Viele Babys mit Flaschenaversion trinken besser, wenn sie schläfrig sind oder gerade schlafen. Das liegt daran, dass der wache Teil des Nervensystems dann weniger aktiv ist. Eltern bemerken oft, dass das Füttern tagsüber mühsam verläuft, während das Trinken nachts besser klappt.

Auch wenn dies vorübergehend helfen kann, ausreichend Nahrung aufzunehmen, ist es oft ein wichtiges Zeichen dafür, dass sich Anspannung rund um die Flasche entwickelt hat.

Wann sollten Sie Hilfe suchen?

Wenn das Füttern zunehmend zum Kampf wird oder Sie bemerken, dass Ihr Baby dauerhaft weniger trinkt, ist es ratsam, frühzeitig das Muster zu beobachten.

Viele Eltern warten lange, weil sie hoffen, dass es von selbst besser wird. Doch je länger die Anspannung beim Füttern besteht, desto stärker kann sich das Muster verfestigen.

Sind Sie unsicher, ob das bei Ihnen der Fall ist?

Gemeinsam betrachten wir in Ruhe die Signale Ihres Babys und was nötig ist, um wieder Entspannung beim Füttern zu erreichen.

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