Feiten en fabels over wolallergie bij baby's

Angst vor einer Wolallergie? Oft ist es Irritation durch grobe Fasern. Lies warum Merinowolle anders ist und warum ich Baumwolle statt Synthetik empfehle.

von/ durch Danielle Kempers

"Ich selbst vertrage Wolle absolut nicht, also tue ich es meinem Kind auch nicht an."

Als Neonatologie-Pflegerin und Gründerin von Moalie höre ich diesen Satz regelmäßig. Und ich verstehe das vollkommen. Wir haben fast alle eine Erinnerung an diesen einen, selbstgestrickten Pullover von früher, der fürchterlich kratzte. Wenn du dieses Gefühl kennst, möchtest du es von der zarten Haut deines Neugeborenen fernhalten.

Und trotzdem ist es schade, Wolle sofort abzuschreiben. Denn wusstest du, dass es einen großen Unterschied zwischen "Kratzen" und einer echten Allergie gibt?

In diesem Artikel nehme ich dich mit in die Fakten, damit du die beste Entscheidung für dein Kleines treffen kannst.

Der Unterschied 

Der Unterschied zwischen Irritation und Allergie

Wenn Menschen sagen dass sie allergisch gegen Wolle sind handelt es sich in 98% der Fälle nicht um eine Allergie sondern um Irritation. Das hat alles mit der Dicke der Faser zu tun.

Stell dir ein Menschenhaar vor. Wenn es kurz und steif ist sticht es. Ist es fein und weich spürst du es kaum. Bei Wolle funktioniert das genauso. Die "altmodischen" Wollfasern sind oft grober (dicker als 30 Mikron). Wenn so eine Faser die Haut berührt biegt sie sich nicht mit, sondern sticht in die Haut. Das verursacht dieses unangenehme Jucken und die roten Flecken.


Warum Merinowolle anders ist

Bei Moalie arbeiten wir ausschließlich mit hochwertiger Merinowolle. Die Faser des Merinoschafes ist um ein Vielfaches dünner und feiner als gewöhnliche Wolle.

Das Geheimnis? Diese Faser ist so fein dass sie sich sofort mitbiegt sobald sie mit der Haut in Kontakt kommt. Dadurch sticht sie nicht sondern fühlt sich wie eine seidenweiche zweite Haut an. Forschungen zeigen sogar dass superfeine Merinowolle die Symptome von Ekzem reduzieren kann weil sie die Haut atmen lässt und Feuchtigkeit reguliert. Entdecke unsere Merinowolle-Kollektion und überzeuge dich selbst.


Wann ist es wirklich eine Allergie?

Gibt es eine Wolallergie also gar nicht? Doch schon. Eine kleine Gruppe von Menschen ist allergisch gegen Lanolin (Wollfett). Das ist die natürliche Fettschicht die in Schafwolle steckt.

Wenn du oder dein Kind mit einer Lanolin-Allergie diagnostiziert wurde ist Wolle tatsächlich keine Option. Sicherheit und Komfort gehen immer vor.

Was ist dann die beste Alternative?

Falls es sich um eine echte Allergie handelt werde ich oft gefragt: "Was soll ich dann wählen?"

Mein Rat als Pflegerin: Wähle Baumwolle und lieber nicht Synthetik.

Synthetische Stoffe (wie Acryl, Polyester oder Fleece) sind aus Kunststofffasern hergestellt. Sie sind zwar weich, atmen aber nicht. Sie schließen die Wärme ein wodurch dein Kind seine Wärme nicht loswerden kann und anfängt zu schwitzen. Das fühlt sich feucht und unangenehm an. Baumwolle ist wie Wolle ein Naturprodukt. Obwohl sie weniger gut isoliert als Wolle atmet sie und ist hautfreundlich.

Mutter und Baby in einem neutralen Zimmer. Das Baby trägt einen cremefarbenen Max-Strampler und eine beigefarbene Strickjacke aus Merinowolle. Es sitzt auf dem Schoß der Mutter und blickt lächelnd in die Kamera.

Noch unsicher?

Hast du keine festgestellte Allergie bist aber aufgrund früherer Erfahrungen mit kratzenden Pullovern zögerlich? Dann kann ich dir fast garantieren dass Merinowolle einen Riesenunterschied machen wird.

Die einzigartige Eigenschaft von Wolle — die Temperatur zu regulieren, dein Kind warm zu halten wenn es kalt ist und kühl wenn es warm ist — ist eigentlich von keinem anderen Stoff zu übertreffen. Und das gönne ich jedem Baby. Sieh dir unsere Merinowolle-Babykleidung an und finde das perfekte Stück für dein Kind.

Mit Liebe,

Daniëlle

Neonatologie-Pflegerin & Gründerin Moalie

Hinterlasse einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung genehmigt werden müssen.